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Dubrovnik ist eine Stadt im Süden Kroatiens, das Verwaltungszentrum der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva und eines der wichtigsten historischen und touristischen Zentren Kroatiens. Der historische Kern der Stadt Dubrovnik ist eine der bedeutendsten historischen Städte Europas. Es nimmt seine heutige Form hauptsächlich im 13. Jahrhundert an. Höhepunkte: Kathedrale, Kirche von Sts. Blaise, Franziskaner- und Dominikanerkloster, Rektorpalast, Sponza-Palast usw.

Das historische Zentrum von Split - Diokletianspalast wurde um 300 n. Chr. Erbaut. Aus der Zeit seines Baus sind folgende erhalten: Duje (erbaut als kaiserliches Mausoleum), das Baptisterium des Hl. Johannes (erbaut als römischer Tempel), Peristyl. Der Diokletianpalast besteht aus einer Reihe von römischen Villen und Hof-, Militär-, Stadt- und religiöser Architektur. Das auf einem rechteckigen Grundriss errichtete Schloss hatte eine Fläche von ca. 30.000 m² (ca. 215 x 180 m). Die riesigen Mauern und Türme an jeder Ecke sowie vier kleinere Türme an jeder Wand (mit Ausnahme der dem Meer zugewandten Wand) trennten dieses Gebäude vom Rest der Umgebung.

Das Innere des Palastes bestand aus einer horizontalen Straße (Decumanus) und einer aufrechten Straße (Cardo), die den Palast ordnungsgemäß in vier Abschnitte unterteilten: zwei im Norden und zwei im Süden. Spätere romanische, gotische, Renaissance- und barocke Sakral- und Säkularbauten sind erhalten geblieben.

Das historische Zentrum von Trogir ist seit 1977 Teil der UNESCO-Liste des Kulturerbes. Trogir gilt als eine der am besten erhaltenen Städte in der venezianischen Republik, und der Kritiker Bernard Berenson bezeichnete Trogir als eine der wenigen Städte, in denen das meiste Kulturerbe in einer Region verteilt ist sehr kleine fläche.

Das Starigrad-Feld ist seit 2008 auf der Welterbeliste. Die Weinberge und Olivenhaine sind seit der ersten Kolonialisierung der alten Griechen "fast gleich geblieben" und ein einzigartiges Zeugnis für das geometrische System der Landteilung in der Antike .

Die Kathedrale des Hl. Jakob in Šibenik ist das bedeutendste Denkmal der kroatischen Renaissance, deren Bau im Jahr 1431 begann. Die Kathedrale ist seit 2000 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Die Euphrasius-Basilika ist das wertvollste Kulturdenkmal in Poreč. Es wurde in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts auf den Überresten einer früheren dreischiffigen Basilika unter dem Namen des Bischofs Euphrasius errichtet.

Nationalpark Plitvicer Seen - eine echte Perle der Natur, die schönste in Kroatien. Aufgrund seiner Einzigartigkeit und Schönheit hat die UNESCO 1979 die Plitvicer Seen in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Geräumige Waldkomplexe, die natürliche Schönheit von Seen und Wasserfällen, eine ökologisch geschützte Umwelt, eine reiche Flora und Fauna, Bergluft, Kontraste von Herbstfarben, Waldwege und Holzbrücken und vieles mehr sind Teil der einzigartigen natürlichen Einheit.

KROATIEN NAMHAFTIGKEITEN
Katedrala Svetog StjepanaDie Kathedrale des hl. Stephan
Zagreb, Kaptol

Die Geschichte dieser Kirche oder - besser gesagt - einer Kirche auf diesem Platz fängt mit dem Bau der ersten romanischen Kirche am Übergang aus dem 11. ins 12. Jahrhundert. Im Inneren der Kathedrale befinden sich manche alte und wertvolle Kunstwerke. Früher war die Kathedrale ummauert, aber die Mauer ist im Laufe der Jahrhunderte zerstört worden - das letzte Stück davon 1907. Sie wurde im romanischen, frühgothischen, spätgothischen und neogothischem Stil restauriert und aufgebaut. Da einige von diesen Eingriffen mehrere Jahrhunderte gedauert haben, kann man an den restaurierten Teilen eine Mischung von Stilen merken, von den genannten Stilen bis zur Renaissance und dem Barock.

Die Kathedrale des hl. Duje, Split

In der Stadt unter Marjan ragt die Kathedrale des hl. Duje hervor, die älteste Kathedrale der Welt (vor der Christianisierung war sie das Mausoleum des Kaisers Diocletianus). Im 13. Jh. bekam sie ihre monumentale Holztür mit einem romanischen Relief von Andrija Buvina, ein Meisterwerk der romanischen Plastik. Im 15. Jh. werden in der Kathedrale die spätgothische Kapelle und das Altar des hl. Stas gebaut, ein Werk von Juraj Dalmatinac. Außer der wunderbaren Kanzel, dem Altar und den geschnitzten Chorstühlen aus dem 13. Jh., die die ältesten in Kroatien sind, besitzt die Kathedrale eine reiche Sammlung von Reliquienschreinen und Kirchengeschirr, ein Evangelistar aus dem 18. Jh. und die Urkundensammlung aus Supetar aus dem 11. Jh.

Die Kathedrale des hl. Petrus, Djakovo

Zu den wichtigsten sakralen Denkmälern in Kroatien gehört bestimmt auch die neoromanische Kathedrale des hl. Petrus (1866-1882), die das Symbol von Djakovo ist und das Stadtpanorama überragt. Die Kathedrale ist aus Ziegelstein gebaut und hat drei Langschiffe mit einem Querschiff, über dem eine 54 m hohe Kuppel ist. An der Vorderseite stehen zwei Glockentürme, die je 84 m hoch sind. Die Kathedrale ist nach der Idee von Josip Juraj Strossmayer gebaut worden, der ein großer Patriot und Kunstliebhaber war.

Die Kathedrale des hl. Jakob, Sibenik

Die Kathedrale des hl. Jakob, deren Bau 1441 von Juraj Dalmatinac begonnen wurde, der sie auch drei Jahrzehnte lang weiterführte (beendet hat die Kathedrale Nikola Firentinac am Anfang des 16. Jahrhunderts). Hier werden die florealen gothischen Elemente mit einer ganzen Reihe renaissancer Momente gemischt. Juraj Dalmatinac hat sich zum Bau der Kuppel von 30 Metern über dem Kreuzpunkt eines achteckigen Tambours als der Übergangsstufe vom viereckigen Fundament zum Kreis der Kuppel bedient. Besonderen architektonischen und skulpturellen Wert hat der Taufbecken, den der Meister unter der zentralen Apsis gebaut hat. Einen unvergängliche Nachweis von seiner Kunst hat uns Juraj auf den Apsiden gelassen: den Fries von 72 menschlichen Köpfen in Naturgröße, die alle außerordentliche renaissance Porträts sind.

Die Kathedrale des hl. Stephan
Hvar

Die Kathedrale des hl. Stephan ist im 16. und 17. Jahrhundert auf der Stelle der benediktinischen Abtei aus dem 12. und der älteren gothischen Kathedrale aus dem 14. Jh. gebaut worden. Von der alten Kathedrale sind das gothische Presbyterium, zwei Kanzeln aus dem 15. Jh., das steinerne Polyptychon mit den Heiligen sowie die Reliefs "Die Geißelung" und "Die Verkündigung" aus dem 15. Jh. erhalten worden. Die heutige Kathedrale hat drei Schiffe und einen Dreiblättergiebel auf der renaissancen Vorderseite. Neben der Kathedrale steht der renaissance Glockenturm aus dem 17. Jh.